PROFESSUR FÜR TRAGWERKSENTWURF
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Verhandlung struktureller Formen Geschichte des Tragwerkentwurfs


Sergio Musmeci: Werkhalle Raffo, Pietrasanta, 1956

Wie formt sich ein architektonisch-räumlichess Konzept nach strukturellen und geometrischen Notwendigkeiten? Wann verschränken sich Bedingungen, wo sind ihre Grenzen?

Das Ringen um das tragstrukturell Notwendige und Mögliche führt vor dem Hintergrund des formal Beabsichtigten neben breiten Diskursen häufig zu architektonischen und technischen Bereicherungen und einzigartigen Bauten. Die Bezugnahme der Tragwerksform auf Naturphänomene oder spielerische materialbezogene Aspekte zur modellierbaren Tragwirkung etabliert in der Nachkriegszeit einige experimentelle Ansätze in der Architektur. Hier treten Akteure auf den Plan, die ihre Projekte als Grenzfiguren zwischen architektonischem Entwerfen und geometrisch-tragstrukturellem Modellieren entwickelt haben.
Das Seminar fokussiert auf die Entwurfshaltungen zentraler Akteure, die anhand von Texten, Konzepten und Bauten diskutiert werden sollen. Im Mittelpunkt stehen Antoni Gaudí, Franz Dischinger und Ulrich Finsterwalder, Eduardo Torroja, Frei Otto, Heinz Isler, Richard Buckminster Fuller, Robert Le Ricolais, Peter Rice sowie Heinz Hossdorf.

Die Veranstaltung besteht aus Inputvorlesungen und Gastvorträgen, Filmen und Besichtigungen sowie Referaten und Diskussionen der Teilnehmenden.
Es besteht die Möglichkeit, in Zusammenhang mit der Veranstaltung eine eigene Wahlfacharbeit zu bearbeiten.

Last modified 6.11.2015